Am Anfang war das Feuer

Über Jahrtausende war die offene Feuerstelle das Zentrum jedes Hauses: Sie spendete Wärme, Licht und diente zum Kochen. Komfortabel war das nicht – Rauch, Ruß und ein großer Teil der Wärme verschwanden durch Öffnungen im Dach.

Die Römer und ihr Hypokaustum

Schon vor rund 2000 Jahren kannten die Römer eine erstaunlich moderne Technik: das Hypokaustum. Dabei wurde heiße Luft aus einem Ofen durch Hohlräume unter dem Fußboden und teils durch die Wände geleitet. Thermen und Villen der Oberschicht wurden so beheizt – im Prinzip eine frühe Fußbodenheizung. Auch im heutigen Süddeutschland haben Archäologen Überreste solcher Anlagen gefunden.

Kachelofen und Kamin

Nach dem Ende des Römischen Reichs geriet das Wissen vielerorts in Vergessenheit. Im Mittelalter setzten sich in unserer Region der Kachelofen und später der Kamin durch. Gerade im Alpenraum und im Allgäu ist der Kachelofen bis heute ein Symbol für gemütliche Wärme.

Die Zentralheizung erobert die Häuser

Im 19. Jahrhundert kam die Idee auf, Wärme an einer Stelle zu erzeugen und über Rohre und Heizkörper im ganzen Haus zu verteilen – zunächst mit Dampf, später mit warmem Wasser. Im 20. Jahrhundert wurde die Zentralheizung mit Kohle, Öl und Gas zum Standard in Deutschland.

Heute: effizient, vernetzt, erneuerbar

Moderne Heizungen nutzen die Umgebungswärme aus Luft, Erde oder Wasser, kombinieren Solarthermie und Pufferspeicher und lassen sich per App steuern. Interessant: Die Fußbodenheizung – die Idee der Römer – ist heute der ideale Partner für die Wärmepumpe, weil sie mit niedrigen Temperaturen auskommt.

So schließt sich der Kreis nach 2000 Jahren.

Sie möchten Ihre Heizung ins Hier und Jetzt holen? Wir beraten Sie gerne zu modernen Heizsystemen.